Die Website bleibt anonym – und gerade im Beratungsgeschäft entscheidet Nähe. Auf allen fünf Seiten findet sich kein Name, kein Foto, keine Adresse, keine Telefonnummer und keine E-Mail-Adresse. Der einzige Kontaktweg ist ein Formular ohne Angabe, wer es liest. Mandate in Restrukturierung und Interim-Management sind Vertrauensentscheidungen – und Vertrauen beginnt mit einem Namen.
Der Anspruch ist international, die Website ist einsprachig. Sie positionieren sich mit „Internationalisierung (DACH, MEO)“ und einem Netzwerk „aus verschiedenen Disziplinen und Ländern“. Es gibt keine englische Version, keine hreflang-Auszeichnung, keine zweite Sprache – ausgerechnet der Beleg für Ihre Kernkompetenz fehlt. Das ist zugleich die am klarsten umrissene Chance: Eine DE/EN-Website (arabisch-vorbereitet für MEO) macht das Versprechen sichtbar, bevor das Erstgespräch stattfindet.
Die Referenzsubstanz liegt ungenutzt in einer Tabelle. Ihre Kompetenzseite listet echte Mandate: Turnaround eines internationalen Multichannel-Retailers als Interim-GF, strategische Neuausrichtung Richtung e-driven als Interim-CEO, Ansiedlungskonzept für eine Stiftung. Das ist Material, aus dem andere Beratungen Case Studies, Vorträge und Suchsichtbarkeit bauen – bei Ihnen sind es drei Tabellenspalten ohne Geschichte, Ergebnis oder Ansprechpartner.
Technik und Rechtliches sind nicht mehr auf aktuellem Stand. Kein Viewport-Meta, ein festes 950-Pixel-Layout, 12-Pixel-Grundschrift – auf dem Smartphone wird die Seite verkleinert dargestellt und muss gezoomt werden. Impressum und Datenschutzerklärung existieren nicht, obwohl ein Kontaktformular personenbezogene Daten erhebt – und dieses Formular versendet Name, E-Mail und Nachricht per GET in der URL.